Jan-Paul Reimers
ANFÄNGE
Geboren und aufgewachsen in Neumünster, fing Jan-Paul schon früh an, Musik zu machen – nämlich mit zarten drei Jahren im Kinderchor der Vicelinkirche.
Unter der Leitung von Hartmut Storm sang er vermutlich lauter als nötig – zur Freude seiner Eltern.
Nach dem Stimmbruch ging’s nahtlos weiter im Bachchor bei Hans-Jürgen Schnoor – diesmal in einer Tonlage, die keine Fensterscheiben mehr gefährdete.
Mit acht Jahren wurde das Akkordeon sein ständiger Begleiter – unterrichtet von Herbert Funke an der Musikschule Neumünster.
Schon bald musizierte er im Akkordeonorchester, was seine Finger trainierte und seinen Rücken durch das schwere Instrument kräftigte. Mit zwölf brachte er sich selbst das Klavierspielen bei, weil: Warum nicht?
Mit sechzehn gab’s dann endlich fundierten Unterricht bei Maike Zimmermann – ein wenig Ordnung ins musikalische Chaos schadet ja nie.
Mit 22 gründete er die Band Blue Highway, mit der er sich durch Neumünster und Umgebung „muckte“ – und dabei wirklich jede Steckdose ausprobierte, die irgendwie Strom hergab.
Inzwischen spielt die Band nicht nur lokal, sondern auch international – sehr zur Freude von Menschen, die gerne gute Musik mit norddeutschem Charme hören.
Ausbildung
Nach Schule, Lehre und Bundeswehr ging’s nach Flensburg, wo Jan-Paul Musik und Deutsch auf Realschullehramt studierte – eine Kombination aus Taktgefühl und Grammatikliebe.
Dort entdeckte er auch seine Leidenschaft fürs Chorleiten, die er auf dem Scheersberg in zahlreichen Fortbildungen pflegte.
Das Singen blieb während des Studiums ein roter Faden – Hochschulchor, Chorfreizeit, Probemarathon – Jan war dabei. Und weil er nicht genug davon bekam, brachte er diese Begeisterung auch gleich mit in die Schule.
Konzentration
Nach dem Referendariat bei Dr. Wilfried Schlüter (ja, dem Keyboarder von Illegal 2001) blieb Jan-Paul dem Norden und der Musik treu.
Heute tritt er regelmäßig mit seinen Chören und seiner Band in und um Neumünster auf – mit viel Herz, Humor und der festen Überzeugung, dass gemeinsames Singen besser ist als jeder Stundenplan und dem Motto seines Mentors: „Singen macht Spaß und auch ein bisschen schlau!“